Was ist zu tun?

Das Singen der Menschen ist die Basis der Kirchenmusik. In jeder Landeskirche, auch in der württembergischen, gibt es Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, die dies seit Jahren beherzigen, indem sie Erzieherinnen fortbilden oder selbst mit den Kindergartenkindern singen, indem sie ihren Pfarrerinnen und Pfarrern Hilfestellungen geben für das Singen im Religions- und Konfirmandenunterricht, indem sie sich nicht nur für das Singen im Gottesdienst und das Singen der Chöre verantwortlich fühlen, sondern sich darüber hinaus für eine allgemeine Singkultur engagieren.

Diese Einzelinitiativen werden nun in der württembergischen Landeskirche gebündelt und deutlich verstärkt. „Zum Singen bringen“ ist das kirchenmusikalische Schwerpunktthema der Landeskirche für das Jahr 2009. Es zielt ganz einfach darauf, Menschen zu befähigen, mit anderen zu singen. Durch ganz unterschiedliche Veranstaltungen soll dadurch das Singen in allen Bereichen der Gemeindearbeit gefördert werden. Um es noch einmal zu sagen: Es geht nicht in erster Linie um das Chorsingen und den Kunstgesang. Es geht um das Singen in den Familien, in den Kinder-, Jugend- und Gemeindegruppen. Bereits im Herbst 2008 wurden mit sechs Impulsveranstaltungen erste Erfahrungen gesammelt, die durchweg äußerst positiv waren.

Jährlich sind Angebote in verschiedenen Richtungen geplant für alle, die mit Menschen singen wollen: Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kinderkirche und der Jugendarbeit, Religionslehrer und –lehrerinnen, Pfarrerinnen und Pfarrer, hauptberufliche und nebenberuflich tätige Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker.

 

Zielgruppen