Die C-Ausbildung

Bei guter Begabung kann nach einem Unter­richt von insgesamt zwei bis drei Jahren die kirchenmusikalische C-Prüfung abgelegt werden. Im Rahmen dieser Prüfung werden die einzelnen Fächer praktisch, münd­lich oder schriftlich geprüft.

 

Der Oberkirchenrat kann im Einvernehmen mit dem Amt für Kirchenmusik eine andere Prü­fung ganz oder zum Teil als gleichwertig an­erkennen.

Entsprechend der jeweils abgelegten Prüfung werden die kirchenmusikalischen Dienste unterschiedlich vergütet:

 

Einzelne kirchenmusikalische Dienste (Orgel­spiel, Chorleitung) werden nach der so ge­nannten „Richtsatztabelle“ für „Kirchenmusiker mit C-Prüfung“, „Kirchenmusiker mit Befähi­gungsnachweis“ oder „Kirchenmusiker ohne Befähigungsnachweis“ vergütet.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die kirchen­musikalische Dienste regelmäßig wahrnehmen, sollen von den Kirchengemeinden entspre­chend ihrer Qualifikation fest angestellt wer­den.

 

Die Leitung der Posaunenchöre erfolgt ent­sprechend dem Selbstverständnis der Bläserin­nen und Bläser überwiegend ehrenamtlich.

Kosten

Die Kosten für die Ausbildung werden von den Kirchenbezirken festgelegt und können bei den Bezirkskantorinnen und -kantoren erfragt wer­den.

Lehrbuch

Als Lehrbuch dient:

„Probieren und Studieren“, Lehrbuch für die Grundausbildung in der Evangelischen Kir­chenmusik, herausgegeben von Siegfried Bauer unter Mitarbeit von Ingo Bredenbach, Strube Verlag GmbH, München (Edition 9024).

Die Leitung der Posaunenchöre erfolgt ent­sprechend dem Selbstverständnis der Bläserin­nen und Bläser überwiegend ehrenamtlich.